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Zukunft gestalten:
Technologie- und Industriepolitische Konferenz 2011

Die Konferenz mit über 190 Teilnehmern hatte ein zentrales Ergebnis:
Netzwerke
und wer macht was? Der Wunsch nach (weiteren) Netzwerken tauchte in allen sechs Workshops auf, verbunden mit der Aussage, dass man zu wenig wüsste, was der Andere tue. Im Rahmen der gemeinsamen Ergebnisauswertung aller Träger der Konferenz, d.h. der drei Industrie- und Handelskammern, der beiden Handwerkskammern und der fünf Hochschulen des Landes MV, wird die Zielrichtung des Programms zur Förderung von unternehmensbezogenen und regionalen Netzwerken zu diskutieren sein.

Das durch die IHKs in MV angestoßene Vorhaben zur zusammenfassenden Publikation der bestehenden Netzwerke weist in die richtige Richtung. Zugleich wird das Marketing der IHK-Kooperationsbörse überarbeitet. Diese bundesweite Plattform hat sich seit 20 Jahren bewährt und ist in der Breite in MV auszubauen.

Das eigentliche Ziel der Forcierung von Forschung und Entwicklung in MV kann mit einer für Unternehmen gut handhabbaren Landesforschungsdatenbank erreicht werden. Hier ist eine zentrale Bündelung aller FuE-Kompetenzen der Hochschulen und sonstigen Forschungseinrichtungen erforderlich.

Ein weiteres Ergebnis in nahezu allen Workshops war der bürokratische Aufwand der Landesförderprogramme und die lange Bearbeitungsdauer.

Die durch die Wirtschaftskammern identifizierten Leitbranchen und Zukunftsfelder Energie, Ernährung, Gesundheit, IT und Unternehmensdienstleistungen, Maschinenbau und Elektrotechnik sowie Mobilität bedürfen einer engen Begleitung auch durch die Hochschulen. Wollen Unternehmer dieser Branchen an den zukünftigen Marktentwicklungen partizipieren , ist das Forschungsumfeld der Hochschulen und sonstigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit den Unternehmen zusammenzuführen.

Die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern werden die Ergebnisse der sechs Workshops evaluieren, Schlussfolgerungen ziehen und eine Anpassung der Programme sowie sonstigen Regularien auf Landesebene anmahnen und aktiv begleiten. Der Gesamtprozess wird fließend sein. Vorschläge der Unternehmerschaft werden weiterhin aktiv aufgegriffen.




Nach der Begrüßung durch Hans Thon, Präsident IHK zu Schwerin zur "Situation der Wirtschaft in MV" und Harry Glawe, Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommern gab es folgende Vorträge:

 

 

 

Wirtschaftliche Wachstumspotenziale – Stärken und Schwächen der Wirtschaft in MV
Dr. Christine Grünewald, Geschäftsführerin Innovation, Umwelt, Verkehr, Maritime Wirtschaft,
IHK zu Rostock

Vortrag (PDF 354 KB)

 

 

 


Wirtschaftsrelevante Forschungspotenziale MV
Prof. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock

Vortrag (PDF 1.91 MB)

 

 

 

In sechs Workshops wurde im Anschluss über folgende Themen diskutiert:
  Energie   Ernährung   Gesundheit   IT und Unternehmensdienstleistungen
  Maschinenbau und Elektrotechnik    Mobilität

 


Die Ergebnisse einer umfassenden SWOT-Analyse (Situationsanalyse und Strategiefindung) und mögliche Leitbranchen für Mecklenburg-Vorpommern werden der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Hochschulen legen ihre Forschungskapazitäten für die Wirtschaft dar.

Die Konferenzergebnisse sollen dazu dienen, die künftige Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für eine Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft neu zu gestalten.

SWOT-Analyse Wirtschaftsstruktur in MV (PDF 109 KB)

 

 

 


  Grußworte / Vorträge   (kompakt)

  Wissenschaftstransferbeauftragte in MV


Informationen:
IHK zu Schwerin
Klaus Uwe Scheifler
Tel.: 0385 5103-301
E-Mail: scheifler@schwerin.ihk.de

 

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