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Auslandshandelskammern, die von ihren heute ca. 40.000 Mitgliedern (Unternehmen im Partnerland und in der Bundesrepublik Deutschland) getragen werden, sind vor allem in den Staaten angesiedelt, in denen marktwirtschaftliche Strukturen relativ stark ausgeprägt sind und in denen sich genügend Unternehmen finden, die auch finanziell bereit sind, die AHK zu tragen. Delegiertenbüros und Repräsentanzen der Deutschen Wirtschaft sind in Staaten angesiedelt, in denen marktwirtschaftliche Strukturen noch nicht so stark ausgeprägt sind (Staaten der ehemaligen Sowjetunion, Volksrepublik China etc.), in denen die Gründung einer AHK nach deutschem Autonomieverständnis nicht möglich ist oder in denen das Büro den Aufbau einer späteren AHK vorbereitet. Die den Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern gebotene Dienstleistungsqualität ist in allen Fällen gleich. Damit ist das deutsche AHK-Netz ein wichtiges Element wirtschaftlicher Selbstverwaltung, in dem die Wirtschaft mit Hilfe ihrer Organisationen diejenigen Dinge selbst anpackt, zu denen sie in der Außenwirtschaft in der Lage ist und die im Gegensatz dazu in den meisten anderen Staaten der Welt durch staatliche Institutionen, seien es Botschaften oder staatliche Exportförderagenturen erledigt werden. Das deutsche AHK-Netz ist deshalb im internationalen Vergleich als Teil einer abgestimmten deutschen Strategie zur Außenwirtschaftsförderung zu sehen. Die IHKs halten engen Kontakt zu den AHKs und vermitteln deren Dienstleistungen. Ansprechpartner in der IHK zu Schwerin: Dipl. lat. wiss. Rüdiger Wissuwa Tel.: 0385 5103-211 Fax: 0385 5103-9211 e-mail: wissuwa@schwerin.ihk.de |
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