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Standortpolitik

„Exportinitiative Gesundheitswirtschaft“

Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den wirtschaftlich bedeutendsten Branchen in Deutschland. Daher ist geplant, zukünftig auch mehr Gesundheitsprodukte und -dienstleistungen zu exportiert. Dabei soll die neue Exportinitiative "Health made in Germany" des Bundeswirtschaftsministeriums Unterstützung leisten.

Eine Studie im Auftrag Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie kommt zu dem Ergebnis, dass die Nachfrage nach Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen weltweit wächst und sich der Umsatz bis 2030 mehr als verdreifachen wird. Damit auch die deutschen Unternehmen der Gesundheitswirtschaft von der weltweit steigenden Nachfrage nach Gesundheitsprodukten profitieren, hat der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, gemeinsam mit dem Bundesminister für Gesundheit, Daniel Bahr, am 23. August 2011 in Berlin die Exportinitiative des Bundeswirtschaftsministeriums "Health made in Germany" vorgestellt.

Mit der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft sollen die vorhandenen Potenziale ausgeschöpft werden. Nach Aussage des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, ist beim Export von Gesundheitsleistungen vor allem mehr Zusammenarbeit zwischen kleinen und mittleren Unternehmen notwendig. Die „Exportinitiative Gesundheitswirtschaft“ soll den Unternehmen im Gesundheitsbereich eine Starthilfe geben und Unterstützung leisten, um deutsche Unternehmen mit ihren Kunden und Partnern im Ausland zusammenzubringen.

Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

 

Die Vernetzung der bereits bestehenden Aktivitäten im Bereich der Außenwirtschaftsförderung, der Gesundheitswirtschaft sowie die zentrale Darstellung auf einer Internetplattform

 

Die Umsetzung ergänzender Meetings unter Beteiligung der Wirtschaft in Arbeitskreisen

 

Die Bereitstellung von Marktinformationen

 

Die Vernetzung einzelner Partner zur Bereitstellung von Systemlösungen

 

Die Unterstützung der Vermarktung im Ausland, insbesondere durch einen einheitlichen Internetauftritt und gezielte  Marketingaktionen in den Zielländern

 

Zu der angestrebten Vernetzung hat das BMWi eine Plattform geschaffen. Als zentrales Instrument dazu dient ein eigens eingerichtetes Online-Portal. Die ersten Arbeitskreise mit Unternehmen und Verbänden der Gesundheitswirtschaft haben bereits getagt.


  Exportinitiative Gesundheitswirtschaft (externer Link)


Information:
IHK zu Schwerin
Annett Reimer
0385 5103-213
reimer@schwerin.ihk.de

zu Schwerin
Mario Göldenitz
0385 5103-260
goeldenitz@schwerin.ihk.de

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