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Mit Segmenten wie Pflege, Gesundheitstourismus, Medizintechnik und Gesundheitshandwerk, Ernährung oder Bildung ist die Gesundheitswirtschaft einer der größten deutschen Wirtschaftszweige mit einer hohen Beschäftigungsintensität und gehört zu den wichtigsten Branchen in unserem Land. In Mecklenburg-Vorpommern arbeiten etwa 90.000 Beschäftigte in dieser Wachstumsbranche und damit mehr als im Handel oder im Verarbeitenden Gewerbe. Ein Anteil von 14 Prozent an der Bruttowertschöpfung und ein jährliches Umsatzwachstum von 2,7 Prozent verdeutlichen den Status und die Performance der Gesundheitswirtschaft im Bundesland. Diese Chancen wurden bereits frühzeitig erkannt und nach einem Landtagsbeschluss im Jahr 2004 und dem ausgerufenen Ziel, MV als Gesundheitsland Nr. 1 in Deutschland zu positionieren, in landesweite Strukturen kanalisiert.
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Fortschreibung aus dem Jahr 2006
Mit den Branchenexperten im „Kuratorium Gesundheitswirtschaft“, der Landesinitiative "BioCon Valley®" als zentraler Ansprechpartner und Dienstleister, dem jährlichen „Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft“ sowie mit regionalen Partnern, wie der IHK zu Schwerin, konnte bis heute eine erfolgreiche Projekt- und Netzwerkarbeit realisiert werden. Den Handlungsrahmen bildet der „Masterplan Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern 2020“. Diese langfristige und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Entwicklungsstrategie ist erstmals 2006 erschienen und wurde im Jahr 2011 als Fortschreibung bis zum Jahr 2020 veröffentlicht. Das Konzept wurde im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern von der BioCon Valley® GmbH erarbeitet.
Gestaltungsfelder mit konkreten Handlungsempfehlungen
Der Masterplan benennt fünf Hauptgestaltungsfelder für die kommenden Jahre: Life Science, Gesundheitsdienstleistungen, Gesundes Alter(n), Gesundheitstourismus und Ernährung für die Gesundheit. Alle Gestaltungsfelder sind mit den wissenschaftlichen Potenzialen des Landes unterfüttert und beschreiben jeweils konkrete Handlungsempfehlungen. Zudem werden Querschnitt-Themen betrachtet, die für alle Gestaltungsfelder Relevanz haben. Beispielhaft steht hierfür die Fachkräftesicherung und Qualifizierung, die Sicherung höchstmöglicher Qualität der Angebote und Produkte, die Forderung nach einem landesübergreifenden Marketing sowie die internationale Vermarktung der entwickelten Produkte und Dienstleistungen.
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