Eine wissenschaftlich unterlegte Standortbewertung (´manager-magazin´ 8/2005 vom 22.07.2005) zu den Standortvoraussetzungen für Hochtechnologiebranchen in allen 439 deutschen Gebietskörperschaften belegt nach Ansicht der Schweriner Industrie- und Handelskammer ein weiteres Mal den prioritären Handlungsbedarf durch die Landesregierung unseres Bundeslandes.
Mecklenburg-Vorpommern hat 18 Landkreise und kreisfreie Städte. 15 von ihnen rangieren in diesem deutschlandweiten Vergleich auf den 15 letzten Plätzen. Die 3 weiteren Gebietskörperschaften des Landes liegen nur kurz davor. Relativ am besten schneiden dabei der Landkreis Nordwestmecklenburg und die Hansestadt Wismar ab.
IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus-Michael Rothe: ´Natürlich ist unser Bundesland von seiner Tradition und Wirtschaftsstruktur her kein typischer Industrie- und Forschungsstandort. Aber diese weitere aktuelle Untersuchung bestätigt wiederum auf das Deutlichste die jahrelange Forderung der Wirtschaft, alle Kräfte des Landes auf die Entwicklung von bereits lebensfähigen Kernen zu zukunftsfähigen Zentren zu bündeln. Zudem müssen aufgrund der rasant wachsenden Staats- und Landesverschuldung möglichst zeitnah alle vernünftigen Möglichkeiten einer engen Kooperation zwischen Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und der Hansestadt Hamburg genutzt werden. Nur dann können wir es schaffen, unsere Kräfte und unsere begrenzten Ressourcen erfolgreich auf die wichtigsten Handlungsfelder zu konzentrieren.´