Die Industrie- und Handelskammer zu Schwerin hilft interessierten Unternehmen aus Mecklenburg, mit ihren Produkten und Leistungen auf dem niederländischen Markt geschäftlich Fuß zu fassen.
´Zur Unterstützung der außenwirtschaftlichen Aktivitäten ostdeutscher Unternehmen gibt es seit mehreren Jahren das so genannte Vermarktungshilfeprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit´, erläutert Bernd Riemann, bei der IHK zu Schwerin für Außenwirtschaftskontakte der Unternehmen zuständig und betont, dass die wichtigsten Schritte auf einem ausländischen Markt, wie Informationen über die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen oder die Akquisition geeigneter Partner im Rahmen dieses Programmes von in den jeweiligen Ländern erfahrenen Partnern begleitet werden.
Diese Partner, in den meisten Fällen die deutschen Auslandshandelskammern (AHK), reichen beim Ministerium Projekte ein, in denen sie beschreiben, auf welche Produkte oder Dienstleistungen sie sich konzentrieren und mit welchen Maßnahmen sie kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) beim Marktzugang behilflich sein wollen.
So betreut zum Beispiel die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) in Den Haag zur Zeit das Projekt Markterschließung Niederlande und wendet sich insbesondere an Zulieferunternehmen für den Ausbau der Infrastruktur, den Bahnsektor sowie die Schiffbau- und Raumfahrtindustrie.
Unternehmen, die an den Programmen interessiert sind und die Kriterien für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) erfüllen, können bei der IHK zu Schwerin erfahren, wie eine Aufnahme in die Vermarktungshilfeprojekte möglich ist.