|
 |
Pressemitteilungen |
 |
 |

09.09.2005 - pm05_b17
IHK begrüßt Fortsetzung des Ausbildungspaktes für Mecklenburg-Vorpommern
Die IHK zu Schwerin sieht in der Fortsetzung des bewährten Landesbündnisses für Ausbildung die Voraussetzung dafür, dass auch zukünftig alle Jugendlichen, die wollen und können, ein Ausbildungsangebot erhalten.
In Mecklenburg-Vorpommern hat sich der ´Ausbildungspakt 2000 Plus´, der 1999 für den Zeitraum bis zum Jahre 2005 gemeinsam von Landesregierung, Wirtschaft, Gewerkschaften und Arbeitsagentur vereinbart wurde, unter schwierigen Bedingungen bewährt. Deshalb haben sich die Bündnispartner auf die Fortführung des Landesbündnisses verständigt. Ziel ist es, allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen Menschen ein Angebot auf Ausbildung zu unterbreiten. Dafür wollen die Bündnispartner, die auf Landesebene gestaltbaren Rahmenbedingungen so verändern, dass die betriebliche Ausbildung verbreitert wird und Ausbildungshemmnisse abgebaut werden. Dazu sind eine Reihe von Maßnahmen vereinbart worden, wie z. B. die Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit, die Verstetigung der Verbundausbildung, die Einführung neuer Berufe, die Entwicklung einer zukunftsfähigen Berufsschulstruktur sowie die Verbesserung des Übergangs Schule - Beruf.
Für den Präsidenten der Schweriner Industrie- und Handelskammer, Jörgen Thiele, trägt die Weiterführung des Landesbündnisses entscheidend zur erfolgreichen Umsetzung des ´Nationalen Ausbildungspaktes´ bei: ´Der Pakt für Ausbildung auf nationaler Ebene kann nur funktionieren, wenn wir regionale Bündnisse uneingeschränkt fortsetzen, weiter ausbauen und in den Nationalen Pakt einbringen. Wir sind dabei auf einem guten Wege. Bis Ende August sind in den IHKs des Landes 5.418 betriebliche Ausbildungsverträge registriert. Damit sind 2,4 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen worden als vor einem Jahr´. In den nächsten Wochen komme es darauf an, alle offenen Stellen zu besetzen, so Thiele. Das gelte insbesondere auch in den Fällen, in denen Verträge schon gelöst wurden, weil der Jugendliche seine Ausbildung nicht angetreten oder sich schon nach kurzer Zeit anderweitig orientiert hat. In diesen Fällen bieten die Kammern und Arbeitsagenturen Hilfe an, damit der Ausbildungsplatz nicht unbesetzt bleibt.
Kontakt:
Dipl.-Lehrer Jürgen Mundt, Abt.: Berufsbildung
Tel.: (0385) 51 03 - 161
mundt@schwerin.ihk.de
|
 |
|