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07.09.2005 - pm05_v11
Scheinargumente gegen A 14

Kaum wurde die Trassenführung für die Autobahn A 14 vom Bundesverkehrsminister festgelegt, schon erwägt in alter Manier der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz e.V.) Klagen gegen dieses zukunftsweisende Projekt. Im Kampf um Arbeitsplätze durch Unternehmensansiedlung ist eine moderne Verkehrsinfrastruktur einer der wichtigsten Faktoren für eine positive Standortentscheidung. Die IHK zu Schwerin fordert daher den BUND auf, den fachlich unbegründeten Widerstand gegen die A 14 aufzugeben.

Zahlreiche Unternehmen, insbesondere auch in der Hansestadt Wismar, haben bereits vor Jahren im Vertrauen auf diese Autobahn investiert. Niemand kann mehr nachvollziehen, warum mit ideologisch motivierten Argumenten immer wieder versucht wird, notwendige Planungen zu verzögern und damit auch die Kosten des Verkehrsprojektes durch zusätzliche Gutachten in unvertretbare Größenordnungen zu treiben. Solcher Art von Verschwendung des knappen öffentlichen Geldes muss Einhalt geboten werden.

Gerade, weil die A 14 unter besonderem naturschutzfachlichen Vorbehalten zu planen ist und die entsprechenden Untersuchungen durch Fachbehörden und Gutachter vorgenommen wurden, können die Naturschutzverbände mit Sicherheit davon ausgehen, dass hier alle Belange berücksichtigt werden.

Das ewige in Frage stellen des von Verkehrsexperten im Zuge der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes für diese Autobahn ermittelten Nutzen-Kosten-Verhältnisses ist ebenso unangemessen, wie das ständige Bezweifeln des Schutzes von Lebensräumen und Tierarten.

Ohne Frage müssen die wichtigen Funktionen dieses Verkehrsprojektes, die in der Erschließung der Region, der Verbindung der Hauptstädte ostdeutscher Bundesländer, dem Anschluss der Ostseehäfen an das Hinterland und dem Umweltschutz sowie höherer Verkehrssicherheit liegen, gewürdigt werden. Denn gebündelte Verkehrsströme entlasten neben den Städten und Dörfern auch wertvolle Naturräume von Verkehrslärm und Abgasen. Den BUND dürfen auch die Chancen für Arbeitsplätze nicht kalt lassen.

Dazu Klaus-Michael Rothe, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin: ´Wir müssen in Mecklenburg-Vorpommern dringend die permanente Abwanderung insbesondere junger Leute stoppen, in dem wir diesen konkrete Arbeits- und Lebenschancen bieten. Die Schweriner IHK fordert daher den BUND auf, endlich konstruktiv und sachlich an der Bewältigung der wirtschaftlichen Problemsituationen im immer noch strukturschwachen Nordosten Deutschlands mitzuwirken!´


Kontakt:
Dipl.-Ing. Ulrich Unger, Abt.: Raumordnung/Verkehr
Tel.: (0385) 51 03 - 141
unger@schwerin.ihk.de

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