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07.12.2005 - pm05_v15
A 20 - Lebensader für die Wirtschaft

"Die A 20 ist vom Tourismus über den Schiffbau bis zur Nahrungsgüterwirtschaft und von der Seeverkehrswirtschaft bis zum Baugewerbe ein wichtiger Impulsgeber für die Steigerung der Wirtschaftsleistungen in der Region Westmecklenburg. Darüber hinaus hat das gesamte Bundesland Mecklenburg-Vorpommern einen entsprechenden Wirtschafts- und auch erheblichen Imagegewinn durch die neue Magistrale zu verzeichne"´, so Klaus-Michael Rothe, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin.

Nach Angaben der IHK sind allein in Westmecklenburg in den vergangenen Jahren mehr als 20 Industrie- und Gewerbegebiete mit rund 500 ha Nettobaufläche in unmittelbarer Nähe zur A 20 entstanden. Die hier etablierten Unternehmen haben rund 6.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten. Unternehmensinvestitionen in Höhe von mehr als 800 Mio. Euro in den von der A 20 berührten Industrie- und Gewerbegebieten können nunmehr ihre volle betriebswirtschaftliche Wirkung entfalten.

Die A 20 ist daher nach Auffassung der Schweriner IHK eine der wichtigsten Grundlagen zur weiteren Wirtschaftsentwicklung aller Regionen in Mecklenburg-Vorpommern.

Mit der kompletten Verkehrsfreigabe am 7. Dezember 2005 wird die A 20 endlich ihre volle verkehrswirtschaftliche Erschließungs-, Anschluss- und Entlastungsfunktion erfüllen können und das Land Mecklenburg-Vorpommern in das europäische Fernstraßennetz integrieren. Für alle Ostseehäfen des Landes ist damit auch eine leistungsfähige, schnelle und sichere Hinterlandanbindung gewährleistet.

Für bestehende und neue Unternehmen ist, so die IHK, die A 20 ein grundlegendes Kriterium für Standort- und Investitionsentscheidungen, unverzichtbar für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes und eine fundamentale Voraussetzung, um alle Transportprozesse schnell und kostengünstig durchführen zu können. Ein entscheidender verkehrswirtschaftlicher Effekt besteht zudem darin, dass die gesamte Tourismuswirtschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern von der schnellen Erreichbarkeit der Urlaubs-, Erholungs- und Ferienzielreisegebiete an der Ostseeküste und der Mecklenburgischen Seenplatte profitieren wird.

Darüber hinaus sind nach Auffassung der Schweriner IHK auch für die Wirtschaftsstandorte im Osten unseres Bundeslandes neue wichtige und dringend erforderliche Impulse zu erwarten.


Kontakt:
Dipl.-Ing. Ulrich Unger, Abt.: Raumordnung/Verkehr
Tel.: (0385) 51 03 - 141
unger@schwerin.ihk.de

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