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28.12.2005 - pm05_v17
A 241 unverzichtbar für die Region

"Für die Wirtschaft in der Region Westmecklenburg gibt es derzeit neben dem Bau der A 14 kein wichtigeres Verkehrsprojekt, als der Lückenschluss der A 241 zwischen Schwerin und Wismar. Diese Autobahn, deren verkehrswirtschaftliche Bedeutung schon in den 70iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch Politik und Wirtschaft klar erkannt worden war, muss nun endlich vollendet werden", so Klaus-Michael Rothe, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin.

Die bereits 1992 in den Bundesverkehrswegeplan als so genannter ´vordringlicher Bedarf´ aufgenommene Autobahn A 241 ist nach Auffassung der IHK eine unverzichtbare Voraussetzung für die Wachstumssteigerung der Wirtschaft in der Region Westmecklenburg und darüber hinaus auch in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Denn sie verbessert nicht nur als Hinterlandanbindung die Wettbewerbsbedingungen für den Hafen Rostock, sondern auch für den Industriestandort Wismar und dessen Seehafen. Sie erfüllt als Kettenglied im Gesamtnetz der Bundesfernstraßen in Mecklenburg-Vorpommern erst mit ihrer Fertigstellung die verkehrswirtschaftlichen Funktionen des Lückenschlusses zwischen der A 24 und der A 20. Dazu gehören auch die Erschließungsfunktion für die gesamte Region mit einer besseren Erreichbarkeit und die Anbindungsfunktion über die künftige A 14 an die Industriezentren in Mitteldeutschland und Osteuropa. Zudem wird durch die Entlastungsfunktion der A 241 auch ein wichtiger Beitrag für den Umweltschutz geleistet und ein schneller Zugang zu den Ferien- und Urlaubszielen an der Ostseeküste realisiert, durch den die Attraktivität weiter Teile der Urlaubsregion Mecklenburg-Vorpommern erheblich gesteigert werden wird.

Die gesamte Autobahn A 241 sollte eigentlich 2005 in voller Länge befahrbar sein. Der 1. Bauabschnitt zwischen Schwerin Ost und Schwerin Nord bei Cambs ist seit dem 20.12.2000 fertiggestellt. Zur Zeit ist der 3. Bauabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz A 20/A 241 bei Wismar und Jesendorf in Bau während für den 2. Bauabschnitt zwischen Jesendorf und Cambs das Planfeststellungsverfahren vorbereitet wird.

Den geplanten Gesamtkosten in Höhe von 200 Mio. Euro für alle drei Bauabschnitte zwischen Schwerin und Wismar steht nach Berechnungen der Schweriner Industrie- und Handelskammer ein volkswirtschaftlicher Nutzeffekt in Höhe von 27,6 Mio. Euro pro Jahr gegenüber. Mit einer jährlichen Rendite von 13,8 Prozent löst diese Autobahn eine große volkswirtschaftliche Effektivität aus. Deshalb muss die frühestmögliche Fertigstellung in 2008, wie von Dr. Otto Ebnet, Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, bestätigt, nach Auffassung der IHK unter allen Umständen eingehalten werden.

"Die Unternehmen setzen einmal mehr ihr Vertrauen darauf, dass diese Autobahn schnellstens fertiggestellt wird. Nur so können die seit Jahren getätigten hohen Investitionen in den Unternehmen ihren komplexen wirtschaftlichen Nutzen entfalten und die Region Westmecklenburg zukunftsfest machen", so IHK-Hauptgeschäftsführer Rothe abschließend.


Kontakt:
Dipl.-Ing. Ulrich Unger, Abt.: Regionalentwicklung/Verkehrswegeplanung
Tel.: (0385) 51 03 - 141
unger@schwerin.ihk.de

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