30.08.2006 - pm06_ihknord02 IHK Nord: Forderungspapier zum Energiegipfel
Steigende Energiepreise bedrohen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft
Die beste Art der Stromversorgung im Norden ist ein Mix aus konventioneller, erneuerbarer und nuklearer Energie. Dies ist die Kernaussage der IHK Nord in ihrem jetzt vorgelegten 9-Punkte-Papier zum Energiegipfel der Bundesregierung im Herbst. Die IHK mahnt mehr Wettbewerb auf den Energiemärkten an und setzt dabei vor allem auf die Regulierungspraxis der Bundesnetzagentur.
Die IHK Nord, die Vereinigung von vierzehn norddeutschen Industrie- und Handelskammern, sieht in den steigenden Energiepreisen die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ernsthaft bedroht. Deshalb hat die Interessenvertretung von mehr als 500.000 norddeutschen Unternehmen jetzt in einem Positionspapier Handlungsvorschläge für den im Herbst geplanten zweiten Energiegipfel der Bundesregierung unterbreitet, der die Weichen für die Energieversorgung in den nächsten Jahrzehnten stellen soll.
Außerdem fordern die 14 Industrie- und Handelskammern eine Senkung der Abgabenlast auf Energie und nennen hier konkret unter anderem die Ökosteuer sowie den Emissionshandel als Preistreiber. Bei der Förderung erneuerbarer Energien plädiert die IHK Nord für eine konsequent marktwirtschaftliche Ausrichtung. Ferner solle der Ausbau der Energie-Infrastruktur durch ein Investitions-Vorfahrts-Gesetz beschleunigt werden.