HOME
21.05.2012 Presse | Veranstaltungen | Publikationen/Shop | SiteMap | Wir über uns | Kontakt
Home
IHK-Service
Standortpolitik
Aus- und Weiterbildung
International
Existenzgründung und Unternehmensförderung
Innovation und Umwelt
Recht und Steuern
Börsen
Statistiken
Medien & Kommunikation



IHK Bildungszentrum

Auftragsberatungsstelle Mecklenburg-Vorpommern

Wirtschaftsjunioren

Pressemitteilungen

16.05.2007 - pm07_v18
Telekom stellt Wirtschaftsstandort ins Abseits

Die Entscheidung der Telekom, für das 2. Quartal 2007 bereits fest zugesagte Investitionen zur flächendeckenden DSL-Versorgung in der Region Plau am See nicht auf den Weg zu bringen, trifft sowohl ansässige Unternehmen als auch Privathaushalte. Die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und damit die Zukunftsaussichten einer Region oder einer Stadt sind aber nach Auffassung der Schweriner IHK von einer funktionierenden, modernen Infrastruktur abhängig. Dazu gehört auch der Zugang zum Breitbandnetz der Telekom.

In der Vergangenheit wurden mit staatlicher und EU-Förderung enorme Anstrengungen unternommen, um in den neuen Bundesländern infrastrukturelle Nachteile gegenüber den anderen Teilen Deutschlands auszugleichen. Damit sollten die wirtschaftlichen Grundlagen geschaffen werden, im Laufe einer langfristigen Entwicklung einen sich selbst tragenden Aufschwung zu initiieren. Die Telekom-Konzernentscheidung, in der Tourismusregion Plau am See kein DSL-Netz anzubieten, bewirkt nach Einschätzung der IHK genau das Gegenteil der genannten regionalpolitischen Zielstellung.

"Dieser kontraproduktiven Handlungsweise eines Staatskonzerns muss Einhalt geboten werden", so Ulrich Unger, Bereichsleiter Regionalentwicklung und Verkehr der IHK zu Schwerin.

Mit der Absage, auch dort die notwendige Telekommunikationsinfrastruktur aufzubauen, wo es vergleichsweise zum Teil noch weniger Kunden gibt als in sehr dicht besiedelten Teilen der Bundesrepublik, wird der Region dieser notwendige Standortfaktor für die Regionalentwicklung vorenthalten.

Unger weiter: "Die Sicherstellung der notwendigen Infrastruktur ist eine originäre Aufgabe des Staates, die er auch mit seinen privatwirtschaftlich organisierten Infrastrukturunternehmen, wie der Telekom, schaffen muss. Die eiskalte Absage an die DSL-Antragsteller aus der Telekom-Zentrale kann von der IHK zu Schwerin nicht akzeptiert werden".


Kontakt:
Dipl.-Ing. Ulrich Unger, Abt.: Regionalentwicklung/Verkehr
Tel.: (0385) 51 03 - 141
unger@schwerin.ihk.de

Impressum Druckversion  
suche

 

Deutscher Industrie- und Handelskammertag Die deutschen Auslandshandelskammern Industrie- und Handelskammern