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31.07.2008 - pm08_st12
Autobahnanschluss MEGA Park an A 24 stärkt Logistikstandort

Nachdem im Mai 2008 der 1. Bauabschnitt der neuen Anschlussstelle für das Transportgewerbegebiet Valluhn/Gallin mit der Anbindung der Richtungsfahrbahn Hamburg-Berlin fertiggestellt worden ist, wird jetzt das Baurechtsverfahren für die Fortführung der Baumaßnahmen im 2. Bauabschnitt durchgeführt. Er umfasst nördlich der A 24 den Neubau der Bücke über die A 24 und die Anbindung an die Richtungsfahrbahn Berlin-Hamburg sowie den Ausbau der Gemeindestraße bis zur Ortseinfahrt Valluhn. Südlich der A 24 soll die Verbindungsstraße zwischen dem Kreisverkehr ‚Am Heisterbusch’ und dem Kreisverkehr an der Bundesstraße 195 ausgebaut werden.

Die IHK zu Schwerin hat im Zuge des Planverfahrens in einer fachlichen Stellungnahme als Träger öffentlicher Belange die Interessen der regionalen Wirtschaft vertreten. Auf den Punkt gebracht heißt es: "Die Planungen stellen eine verkehrlich hervorragende und insgesamt effiziente bauliche Lösung dar. Mit dem Neubau der Anschlussstelle werden notwendige Voraussetzungen für die Einsparung von Arbeitszeit sowie Kraftstoff und damit von erheblichen Kosten für die Unternehmen geschaffen," so Ulrich Unger, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Schweriner IHK.

Mit mehr als 1.800 Arbeitsplätzen und einer Flächengröße von 300 ha ist das Transportgewerbegebiet Valluhn/Gallin einer der größten Gewerbe- und Logistikstandorte in Mecklenburg-Vorpommern. Die eigene Autobahnanbindung wurde bereits Mitte der 90iger Jahre gemeinsam mit dem Planungsverband, den Unternehmern vor Ort und der IHK zu Schwerin vorangebracht, als in intensiven Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium die Möglichkeiten für den Bau der Anschlussstelle ausgelotet wurden. Im Ergebnis dieser Gespräche wurde die Bundesstraße B 195 bis zur Einfahrt in das Transportgewerbegebiet verbreitert, um den sicheren Begegnungsverkehr für Lkw zu gewährleisten. Der MEGA-Park hat sich in den letzten Jahren weiter dynamisch entwickelt. Das Ansiedlungsinteresse an diesem exponierten Standort wird zunehmend stärker, wie die jüngsten Standortentscheidungen von EDEKA und der österreichischen Spedition Maritme Freight Forwarders (MFF) beweisen.

"Mit der Fertigstellung der gesamten Anschlussstelle werden solche Verkehrsverhältnisse geschaffen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im MEGA-Park stärken und für weitere Unternehmensansiedlungen werben. Das Wirtschaftswachstum in der Region wird dadurch vorangebracht werden," so Ulrich Unger abschließend.


Kontakt:
Dipl.-Ing. Ulrich Unger, Abt.: Standortpolitik
Tel.: (0385) 51 03 - 141
unger@schwerin.ihk.de

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