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Der Botschafter der Volksrepublik China,
S.E Wu Hongbo (re.), besuchte am 23. Juni 2010 die Landeshauptstadt Schwerin und wurde von IHK-Vizepräsident Steffen Timm (li.) und dem stellv. Hauptgeschäftsführer, Siegbert Eisenach, zu einem Gespräch über wirtschaftlich interessante Themen empfangen.
Für Botschafter Wu Hongbo war es nach seiner Amtseinführung im September 2009 der erste offizielle Besuch in Mecklenburg-Vorpommern. Der hochrangige chinesische Gast freute sich über die Einladung und die Gelegenheit, einige erste Eindrücke von Mecklenburg-Vorpommern zu gewinnen.
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IHK-Vizepräsident Timm informierte seinen Gast über wirtschaftliche Schwerpunkte der Region und verwies vor allem auf die Chancen im Zusammenhang mit dem Flughafen Parchim. Der Botschafter unterstrich das wachsende Interesse chinesischer Investoren am Standort Deutschland und sicherte seine Unterstützung bei allen Fragen der Zusammenarbeit der Länder zu. „Im Mittelpunkt der Entscheidungen steht in jedem Fall das wirtschaftliche Interesse“, betonte der hochrangige Gast.
Neben den Themen Medizintechnik und Tourismus sieht Botschafter Wu Hongbo vor allem bei erneuerbaren Energien gute Chancen für eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland. „Schon jetzt investiert China mehr in die sogenannte grüne Energie als die USA“, betonte der Botschafter. Aus chinesischer Sicht ist es dabei vor allem die Qualität deutscher Produkte und die Zuverlässigkeit deutscher Geschäftspartner, deren Erfahrungen gern aufgenommen werden. IHK-Vizepräsident Timm gab das Kompliment umgehend zurück: „ Der Fleiß der Chinesen, kombiniert mit Erfahrung und deutscher Präzision sind sicher ein Erfolgsmodell für beide Seiten.“
Sehr interessiert nahm Botschafter Wu Hongbo zur Kenntnis, dass im September dieses Jahres eine Wirtschaftsdelegation unter Leitung des Wirtschaftsministers Mecklenburg-Vorpommerns, Jürgen Seidel, nach Shanghai reisen wird, um im Rahmen der dort stattfindenden Weltausstellung EXPO eine Landespräsentation Mecklenburg-Vorpommerns zu eröffnen. Nach dem chinesischen Pavillon sei es vor allem der deutsche Pavillon, an dem die meisten Menschen anstehen. „Dies ist ein gutes Zeichen“, unterstrich der Gast aus China.