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02.07.2010 - pm10_b12
IHK-Unternehmen mit 20 Prozent mehr Ausbildungsverträgen

In Vorbereitung auf das neue Ausbildungsjahr nutzen die IHK-Ausbildungsunternehmen viele Möglichkeiten der Unterstützung und Zusammenarbeit, um geeignete Bewerber zu finden und Ausbildungsverträge abzuschließen. Der Erfolg zeigt sich in den bisher abgeschlossenen Verträgen.

  

Allein in der IHK zu Schwerin konnten bis zum 30. Juni 2010 mit 696 betrieblichen Ausbildungsverträgen fast 20 Prozent mehr abgeschlossen werden als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Etwa 55 Prozent der Bewerber für betriebliche Ausbildungsplätze kommen aus dem aktuellen Schulabgangsjahr. Zirka 45 Prozent sind aus den Jahren davor. Dazu zählen die Absolventinnen und Absolventen der Gymnasien, die häufig unmittelbar nach dem Schulabschluss den Grundwehrdienst, Zivildienst oder ein freiwilliges ökologisches bzw. soziales Jahr absolvieren. Darunter sind aber auch viele Jugendliche, die im ersten Anlauf keinen Ausbildungsvertrag abschließen konnten. Es ist für die ausbildungswilligen Unternehmen schwierig, geeignete Bewerber zu finden und die vorgelegten Leistungen richtig zu bewerten.

"Hier sieht die Schweriner IHK den Schwerpunkt der Arbeit in Vorbereitung auf das neue Ausbildungsjahr. Durch die Organisation von Ausbildungsmessen wie die „IHK-nordjob 2010“, die Teilnahme an Berufsstartertagen im gesamten westmecklenburgischen Raum, der intensiven Bewerbung und Pflege der IHK-Online-Lehrstellenbörse sowie der „Passgenauen Vermittlung von Jugendlichen“ konnten viele Verbindungen zwischen Ausbildungsunternehmen und Jugendlichen hergestellt werden, die jetzt Früchte tragen," äußerte Peter Todt, Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung der IHK zu Schwerin.

"Gleichzeitig wurden die Unternehmen motiviert, Verträge zeitig abzuschließen, um die Auszubildenden an sich zu binden. Die Bemühungen scheinen aufzugehen. Das ungebrochen hohe Ausbildungsengagement der Unternehmen Westmecklenburgs führt zu mehr Ausbildungsverträgen als im Vorjahr. Und das ist beachtlich und ein wichtiges Signal für die Region, Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrer gleichermaßen," so Todt abschließend.

Gerade in diesen Tagen geht die Hauptzahl der Verträge bei der Industrie- und Handelskammer ein.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden unkompliziert und schnell bei allen auftretenden Problemen helfen.


Kontakt:
Peter Todt, IHK zu Schwerin, Abt.: Aus- und Weiterbildung
Tel.: (0385) 51 03 - 401
todt@schwerin.ihk.de

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